Ein strom von gedanken rei t mich mit in deine welt
Ich w ü rde gern' daneben stehen und lauschen
Tropfen um tropfen bahnen sich den weg durch diese welt
Weder weil sie hinter wasserfall und rauschen
Ein fels in der brandung ein licht in tiefster dunkelheit
Den schmerz der welt i'm herzen trotzdem f ü hl ich heiterkeit
Wir sezieren unser leben verzieren jeden eitlen makel
Kleine monster die wir f ü rchten wachsen mit der zeit
Ich baue mir ein schiff aus zukunft und vergangenheit
Fahre mit dem fluss der stadt aufs meer
Der sturm meines gewissens zeichnet sich auf meiner haut
Graue stellen tiefe falten und die augen werden leer
Irgendwann ist land in sicht
Der hafen ist ganz dicht
Die augen gl nzen wieder
Tief in mir ist doch noch licht
Ich kehre ein und merke schnell
Hier bin ich nicht zu hause
Setz' die segel
Hol die anker
Will nicht l nger hier mehr sein
Ich speie in die see
F ü hl die gischt auf meiner haut
Ja ich lebe und es tut weh
Ganze wege habe ich mir verbaut
Benannte die umgebung voller hoffnung und erwartung
Und jetzt steh ich hier und lebe ohne k ü nstliche beatmung
Und nach all den jahren habe ich mich nochmal erkannt
Alte stimme klingt so jung und so gut zu geh ren
Das der weise irre nie
Die scherben i'm sand schimmern nass hervor
Geschliffen wie ein diamant
In die stille ziehen