Ein Philosoph schreitet seiner Bekehrung entgegen
Er deklamierte eindringlich und recht natürlich
Der Liebhaber in Eurem Theaterstück
Drückt seine Gefühle für die Angebetete wahrhaft erschöpfend aus
Der Vortrag des Grafen war eine Improvisation an eine falsche Adresse
Gestattet dass ich den Missbrauch wende
Kein andres das mir so im Herzen loht
Nein Schöne nichts auf dieser ganzen Erde
Kein andres das ich so wie dich begehrte
Und käm' von Venus mir ein Angebot
Eine schnöde Methode die angeredete Person nach Belieben zu vertauschen
Dein Auge beut mir himmlisch- süsse Not
Und wenn ein Aufschlag alle Qual vermehrte
Ein andrer Wonne mir und Lust gewährte
Zwei Schläge sind dann Leben oder Tod
Und trüg' ich's fünfmalhunderttausend Jahre
Erhielte ausser dir du Wunderbare
Kein andres Wesen über mich Gewalt
Durch neue Adern müsst' mein Blut ich giessen
In meinen voll von dir zum Überfliessen
Fänd' neue Liebe weder Raum noch Halt
Ein schönes Gedicht
Wie eine Feuergarbe schlägt es empor
Doch wie grausam geht Ihr mit ihm um
Ihr gebt es fremden Ohren preis und verlangt
Dass ich Zutrauen zu ihm gewinne
Ach Man sollte Liebesschwüre nicht öffentlich vortragen
Finden Sie nicht auch Flamand
Seine Verse sind von vollendeter Schönheit
Schon höre ich sie als Musik in mir
Was tust du was willst du