Heil mir dass ich dich wieder finde
So kennst auch du mich noch
Erkennst mich wieder
Den gram und not so tief gebeugt
Wie kamst du heut woher
Der irmis und der leiden pfade kam ich
Soll ich mich denen jetzt entwunden wähnen
Da dieses waldes rauschen
Wieder ich vernehme
Dich guten greisen neu begrüsse
Oder irr' ich wieder
Verändert dünkt mich alles
So sag' zu wem den weg du suchtest
Zu ihm des' tiefe klagen
Ich törig staunend einst vernahm
Dem nun ich heil zu bringen
Mich auserlesen wähnen darf
Doch ach
Den weg des heiles nie zu finden
In pfadlosen irren
Trieb ein wilder fluch mich umher
Zahllose nöte
Kämpfe und streite
Zwangen mich ab vom pfade
Wähnt' ich ihn recht schon erkannt
Da musste mich verzweiflung fassen
Das heiltum heil mir zu bergen
Um das zu hüten das zu wahren
Ich wunden jeder wehr mir gewann
Denn nicht ihn selber
Durft' ich führen im streite
Unentweiht
Führ' ich ihn mir zur seite
Den nun ich heimgeleite
Der dort dir schimmert heil und hehr
Des grales heil'gen speer
O gnade höchstes heil
O wunder heilig hehrstes wunder